Welche Hip Hop Drummachine macht mehr her, ist es das MPC 1000 oder das MPC 2500 aus dem Hause Akai? Für eine gewisse Zeit war die Sache klar gewesen - denn anfangs verfügte die MPC 1000 weder über eine simple “Time-Stretch” Funktion, mit der die Geschwindigkeit des Sample ohne Veränderung der Tonhöhe verändert werden kann, noch über eine Sample Reverse Funktion, womit sich ein Sample einfach rückwärts abspielen lassen kann. Diese beiden Funktionen waren schon bei dem MPC 2000XL vorhanden, das ja eigentlich durch die 1000er abgelöst werden sollte. Mittlerweile ist das MPC 1000 aber durch ein unerwartetes Softwareupdate mit den fehlenden Editier-Funktionen und weiteren Spielereien nachgerüstet worden, sodass kaum noch ein Unterschied zwischen beiden Geräten besteht. Das MPC 1000 ist klein und handlich und kann ein grosses MPC 2500 fast ersetzen. Nur der wichtigste Mangel des MPC 1000 wurde bis jetz noch erwähnt: Bedingt durch die geringere Grösse, fallen auch die Pads etwas kleiner und härter aus, was das Spielgefühl beim Eintrommeln eines Beats verschlechtern kann. Über die Pads des MPC 500, dem Zwerg auf dem Sampler-Markt, wollen wir lieber gar nicht reden.
Als Alternativen zu den Samplern von Akai bieten sich eigentlich nur noch das MC-909 und das MV-8000 von Roland an.
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